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Projekt Polen - Tarnowskie Góry

" Ein Dach für Chichy Kat "


Die "Zuflucht" in Polen - Chichy Kat

Es begann... wie so oft im Tierschutz als Privatinitiative.

Polnische Tierfreunde, die nicht mehr mitansehen konnten wie Tiere wie Abfall "entsorgt" wurden, auf die Strasse gesetzt, aus fahrenden Autos geworfen, angebunden ein Leben das keines war leben mussten, gründeten das Tierheim Chichy Kat bei Tarnowskie Góry in Polen.

Auf einem Stück Brachland ein paar Zwinger notdürftig zusammenbebaut im Laufe der Jahre konnte man Land dazukaufen das ganze Areal umfasst heute etwa 2000qm, auf denen ca.50 Zwinger stehen. Für ein Dach über den Köpfen der Hunde fehlt Geld, die wenigen Hundehütten sind "dauerbesetzt" von den größeren Hunden die Schutz vor der Sonne, dem Regen, im Winter vor dem Schnee darin suchen.

Die kleineren Hunde müssen das Wetter so ertragen wie es kommt. Es gibt keinen Raum,wo kranke oder operierte Hunde oder Welpen untergebracht werden können. Es werden dann vorübergehende Pflegestellen gesucht, gelingt das nicht werden die kranken Tiere dann in der s. g. "Küche" untergebracht (ein kleiner, dunkler Raum ohne Fenster wo das Essen für die Tiere im Winter gekocht wird).

Es gibt ein kleines Katzenhäuschen mit einem gesichertem Freigang. Im Tierheim sind durchschnittlich 40 bis 60 Hunde und 30 bis 40 Katzen untergebracht.Viele der Hunde waren krank, verletzt oder am Ende ihrer Kräfte als sie im TH-Chichy Kat Zuflucht fanden. Sie hätten in den städtischen Tierheimen die es in Polen gibt keine Chance. Nur junge, gesunde Tiere haben eine schnelle Vermittlungschance - die meisten gehen einen anderen Weg - in den Hundehimmel.

Es werden nur kastrierte Tiere zur Adoption abgegeben, die Tierschützer legen sehr viel Wert darauf, die unkontrollierte Vermehrung der Tiere zu vermeiden. Es wurde auch ein Kastrationsprojekt für verwilderte Katzen ins Leben gerufen und schon viele Katzen eingefangen, kastriert und wieder auf dem alten Platz frei gelassen. Sie versuchen auch den Tierschutz-Gedanken unter die Bevölkerung zu tragen, auf die Wichtigkeit der Kastrationen aufmerksam zu machen, diese Überzeugungsarbeit erfordert sehr viel Durchhaltevermögen und Geduld (das kann ich auch aus eigener Erfahrung bestätigen, öfters glaubt man vor eine Wand zu laufen).

Hier wird Tierschutz "vor Ort" geleistet, Aufklärungsarbeit im eigenen Land, um den Tieren ein besseres Leben zu ermöglichen.
Hier einige Bilder:

Unterstützen auch Sie diese Tierfreunde, ohne unsere Hilfe sind sie hilflos !

Projekt - "Ein Dach für Chichy Kat"

Karin Berger
Projektleitung
Tierhilfe Süden Austria e.V.
karin@tierhilfe-sueden-austria.at

Bitte um Spenden mit Verwendungszweck "POLEN" auf unser Vereinskonto unter "SPENDEN UND HELFEN"

DANKESCHÖN !!!

10.12.2008

Das erste Dach ist fertig !
Gottseidank - vor dem strengen Winter in Polen mit viel Schnee konnte das erste Dach fertig gebaut werden.
Die "schutzbedürftigsten" ersten vier Hunde können bereits "schneefrei" im Freien vor ihren Hundehütten liegen.
Momentan leben 46 Hunde im Tierheim "Chichy Kat" - für sie sollen nun ebenfalls Dächer über ihren Unterkünften gebaut werden.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende diese Dächer zu bauen !

Karin Berger, Dezember 2008

Die ersten Fotos von den Überdachungen...


Bitte spenden Sie weiterhin für dieses wichtige Projekt, damit weitere Zwinger vor Schnee und Regen geschützt werden können. DANKE !

Update 31.01.2010

Die Stimmung im Tierheim "Cichy Kat" in Tarnowitz / PL ist bedrückt, die polnischen Tierschützer wissen nicht so recht wie es weitergehen soll.

Das kleine Tierheim platzt aus allen Nähten, im Prinzip herrscht Aufnahmesperre, doch was macht man mit den Hunden, die z.B. mit Elektrokabel am Tierheim-Tor angebunden, gefunden werden ? Natürlich werden sie aufgenommen !! So geht es tagaus/tagein dahin. Alte, kranke, ausgesetzte, vernachlässigte Tiere.............

Elend wohin man schaut............

Zwei Beispiele aus dem Tierheimalltag :

Eine junge Schäferhündin, Diana, ca. 1 Jahr alt, gehalten als Wachhund bei einer Firma, nach Intervention beschlagnahmt, die Hündin war unterernährt, hatte keine Bewegung dadurch Wachstumsstörungen, kranke Gelenke, total apathisch. Mit ihr war dort auch ein Rüde im gleichen Alter, er hat dieses Martyrium nicht überlebt.

Die Rettung kam zu spät!! Diana wird jetzt im TH aufgepäppelt mit Spezialfutter ernnährt, es stehen ihr Operationen an den Gelenken bevor.

Zweiter Fall:

Eine Hündin wird angefahren am Strassenrand gefunden, später stellt sich heraus, daß sie tagelang dort unter Schmerzen herumgekrochen ist, bis endlich eine
Dame das TH benachrichtigt hat. Die Hündin lag am Rand einer stark befahrenen Straße, es sind auch Geschäfte in der Nähe, sie muß von vielen "Menschen"gesehen worden sein, ein Geschäftsinhaber hat es bei Nachfrage auch zugegeben, sie tat ihm zwar leid, aber das Tierheim zu benachrichtigen, kam ihm nicht in den Sinn !!!
Die Hündin hat den Namen "Nadzieja" (Hoffnung) bekommen. "Nadzieja "ist in einem schlechtem Zustand, sie ist an den verletzten Läufen operiert
worden, aber sie hat fast aufgegeben, ist sehr traurig und möchte nicht mitmachen, will nicht aufstehen, nicht fressen, nicht weiterkämpfen. Verständlich > wozu auch ?? Für ein weiteres Leben im Elend ?? "Nadzieja, gib nicht auf, hilf mit, du bist jetzt bei Menschen die es gut mit dir meinen, es kann nur mehr besser werden !!!"

Das sind nur zwei von den vielen traurigen Fällen.

Derzeit konnten dank der Tierhilfe Süden Austria Spender
- die Zwinger mit Waschbetonplatten ausgelegt werden
- die am schlimmsten verrosteten Zwingergittertüren erneuert werden
- ein Weg durch den Hof des Tierheimes aus Pflastersteinen angelegt werden damit Mensch und Tier nicht im Morast versinken
- Futter angekauft werden

Bitte helfen SIE uns den Tieren weiterhin zu helfen > der Winter ist noch lange und alle haben Hunger !!!!

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