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Projekt Ungarn - Balatonfüred / Gepmester


Der große Urlaubsort Balatonfüred am Plattensee hat eine Tötungsstation - natürlich nicht in Urlaubernähe...

Der Hundefänger, der gleichhzeitig die Tötung "betreut" hatte Kontakt mit einer deutschen Tierfreundin, die ungarisch spricht, und ihr sein Leid geklagt. Die Unterbringung der zum Tode verurteilten Hunde ist schrecklich, kleine Boxen und nicht genug zu Fressen für die Hunde. Er hat selber schon versucht die Lage zu verbessern, stößt natürlich total an seine Grenzen. Das Gelände wäre groß genug, um ein Tierheim dort peu á peu zu bauen. Gelände ist da. Er bemüht sich darum, das Gelände zu bekommen, damit die Hunde wenigstens Freilauf haben können. Die S
tadt verweigert mehr Gelände, vermutlich wegen weiterer Kosten....

Vorrangig ist jedoch, daß die Hunde hungern und katastrophal untergebracht sind. Er versucht zu vermitteln, geht natürlich auch nur sehr begrenztandererseits müssen Hunde bis zur Tötung eine gewisse Zeit "aufgehoben werden", egal wie.
Die besagte Tierfreundin hat vorgestern eine Hündin mit ihren Welpen dort rausgeholt. Die Hündin und die Welpen nur Haut und Knochen,  drei der Welpen waren hungers gestorben.
Der Hund NERO der unlängst durch die Verteiler ging, ist auch daher. Der mittelgroße Hund saß drei Wochen in einer der engen Boxen ohne Auslauf. NERO ist mittlerweile in Deutschland angekommen und hat ein schönes Zuhause gefunden.

Sehr beachtlich ist, daß ein "Schinder" ernsthaft Ausländer um Hilfe bittet, weil er das Elend nicht mehr mit ansehen kann.
Bekannt sind ja die großen Lager und Tötungen in Ungarn. Unbekannt sind die vielen kommunalen Tötungsanlagen, kaum auffindbar und abgelegen gelegen. Still und heimlich. Ist ja auch hochnotpeinlich, die Kommunen wollen oftmals gar nicht Auskunft geben, wo denn "ihre liebe Tötungstation"  ist.
Ich denke, hier könnte man den Hunden helfen, dem Mann helfen und anderen kommunalen Schindern Mut machen, nicht alles so hinzunehmen, wie es der Kommune am bequemsten ist.
Liebe Freunde, im Falle Balatonfüred ist, so wie die Lage ist, jede Hilfe willkommen, sei es noch so wenig. Jeder Futtersack zählt, auch Medikamente. Es ist ja kein Riesenlager, dort werden ca. max. 20 Hunde eingepfercht.
Ich weiß ja, diese Länder sind ein Faß ohne Boden und viele von uns haben auch schon schlechte Erfahrungen in Ungarn in der Zusammenarbeit gemacht, trotzdem hoffe ich auf das bekannte Lichtlein, daß immer irgendwann in der Ferne auftaucht.

Die Tierfreundin - ohne Internet - die mich informiert hat, hilft gerne bei Kontakten mit ihren ausgezeichneten ungarischen Sprachkenntnissen.

Mit herzlichen Grüßen
Uta Trapp

Anfragen bitte an: sylvana@tierhilfe-sueden-austria.at

Update 02.08.08

Am 2. 8. war es soweit: Wir – Sylvana und Lisa von der Tierhilfe Süden Austria und Eva von der Tullner Pfotenhilfe – fuhren nach Balatonfüred, um sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen und eine erste Hilfslieferung in die Tötung zu bringen. Nach vier Stunden Fahrt wurden wir von Inga und Klaus sehr herzlich begrüßt, über die aktuelle Situation informiert und fuhren dann gemeinsam mit Inga und Petra, die die Übersetzung aus dem Ungarischen übernahm, in die Tötung. Innerlich vorbereitet darauf, wieder einmal gequälten Hunden in die traurigen Augen sehen zu müssen, wissend, dass sie bald ihr Leben auf grausame Art verlieren würden und dass man nichts dagegen tun kann, gewappnet, hungrige und verletzte Hunde zu sehen, die vergebens auf Hilfe hoffen ...

Aber es kam ganz anders: Der städtische Hundefänger, Hr. Szabo, stellte sich als absoluter Hundefreund heraus!
Die Unterbringung der Hunde erfolgt zwar wie üblich auf einem Gelände neben der städtischen Mülldeponie, aber die Zwinger sind überdacht, je 4 Zwinger zu ca. 5 m² auf beiden Seiten eines Durchganges, bis auf einen auch mannshoch durch eine Platte vor Regen und Schnee von außen geschützt und mit einem Belüftungsgitter oben versehen. Die Zwinger stehen auf einem betonierten Sockel und können mit einem Kärcher leicht gereinigt werden. Wasser- und Stromanschluß sind vorhanden. In jedem Zwinger befindet sich eine hölzerne Hundehütte mit Holzboden, sodaß die Hunde auch während der Reinigung trocken liegen können. Ebenfalls in jedem Zwinger waren in stabilen Edelstahlnäpfen ausreichend Trockenfutter und Wasser und die Hunde zeigten keinerlei Angst vor dem Hundefänger, im Gegenteil – sie wedelten ihn an, sodaß wir davon ausgehen, dass die Beziehung zwischen Hunden und Hundefänger gewalt- und angstfrei ist. Neben der Tür zu den Zwingern ist pro Hund ein Informationsblatt angebracht, aus dem die Daten des Tieres – soweit bekannt – festgehalten sind. Herr Szabo fertigt auch pro Tier ein Karteiblatt inklusive Foto an, bastelt Aushänge für die Tiervergabe und führt eine Statistik. Pro Jahr treffen in der Tötung zwischen 80 und 120 Hunde ein, ca. 40 % davon werden von den Besitzern wieder abgeholt, über 50 % werden vor Ort oder an ausländische Organisationen vergeben und sehr wenige Tiere, für die sich absolut niemand interessiert, müssen getötet werden – sie lässt Hr. Szabo auf eigene Kosten von einer Tierärztin einschläfern – nicht grausam durch Erschlagen, Gift etc. krepieren, wie es in so vielen Tötungen in Ungarn und anderen Ländern noch immer üblich ist. Den Grund für die hohe Rückholquote durch die Besitzer erklärte man uns so, dass es in der Gegend üblich sei, morgens vor dem Weg zur Arbeit die Hunde einfach auf die Straße zu lassen und abends nach der Arbeit die Hunde wieder in den Garten bzw. ins Haus zu lassen. Während dieser Zeit auf der Straße werden die Hunde jedoch ab und zu als vermeintliche Streuner aufgegriffen und in der Tötung abgeliefert – wenn sie nicht heimkommen, suchen sie die Besitzer dann gewohnheitsmäßig zuerst in der Tötung und holen sie heim. Seltsame Sitten gibt’s ... Die Vergabe aus der Tötung sowohl vor Ort als auch an ausländische Organisationen erfolgt kostenlos, Hr. Szabo verlangt keinen Cent für die Hunde, sondern freut sich, dass ein Tier einen Platz findet.

Vor den Zwingern befindet sich eine Reihe kleiner Eisenkäfige, unverschlossen, aber mit Futter und Wasser versehen. Auf unsere Frage erklärte man uns, dass die Leute, die einen Hund abgeben, diesen in einen der Käfige stecken, wo sie Hr. Szabo dann findet – ohne diese Käfige müsste er sie mühsam irgendwo im Gelände um die Zwinger einfangen ...

Es werden derzeit Verhandlungen mit der Gemeinde dahingehend geführt, dass das Gelände um die Zwinger, ca 2.000 m², längerfristig für Tierschutzzwecke zur Verfügung gestellt wird. Dann wäre es möglich, ordentliche Ausläufe für die Hunde zu schaffen, ev. einen frostsicheren Container für kranke Hunde oder Welpen anzuschaffen, eine Möglichkeit zu schaffen, Futter ratten- und mäusesicher unterzubringen, etc.

Wir konnten auf dieser Fahrt viele kg Trockenfutter und Dosen Feuchtfutter, Näpfe, Decken und Körbe sowie einige Medikamente übergeben. Ein Teil davon wurde in einem leeren Zwinger vor Ort gelagert, aber da keine Möglichkeit der ratten- und mäusesicheren Lagerung besteht, wurde der größere Teil bei Inga und Klaus gebunkert und wird je nach Bedarf in die Tötung überbracht.

Um die Vermittlung noch zu intensivieren, werden Inga und Klaus wöchentlich die Hunde in der Tötung fotografieren und auf ihre Homepage stellen. Ziel ist es, dass nicht mehr getötet werden muß.

Bei der Heimreise nahmen wir noch eine kleine Hundedame namens Greti samt ihren 8 drei Tage alten Welpen mit, die aus Siofok gebracht worden waren und von deutschen Tierschützern nach Essen mitgenommen wurden, um dem drohenden Tod zu entgehen. Machts gut, ihr Kleinen, möget ihr alle eine liebevolle Familie finden, einen vollen Napf und ein warmes Körbchen auf Lebenszeit!

Wir möchten uns herzlich bedanken bei unserer Gabi, die uns ihren Wagen zur Verfügung stellte, bei Tomys Zoo Tulln, die uns mit viel Futter versorgten, bei Frau Assmann und Frau Dekarsky, Evi, Carmen & Martina sowie ihren FreundInnen und KollegInnen, die ebenfalls großzügig Futter spendeten und Frau Kroat aus Wien, die auch einen größeren Beitrag leistete. Danke auch an Klaus und Inga für die Organisation vor Ort und Petra für ihre Übersetzungen. Danke Euch allen!

Wir können wirklich sagen, dass wir von dieser „Tötung“ sehr positiv überrascht waren und möchten Hr. Szabo bei seinen Bemühungen auch in Zukunft unterstützen – mit weiteren Futterlieferungen, Medikamenten (Flohmittel, Wurmtabletten, etc.), Decken für den Winter und so bald als möglich auch mit großen Plastiktonnen, in denen das Trockenfutter nagersicher gelagert werden kann. Vor dem nächsten Transport, der sicher noch vor dem Winter stattfindet, erfolgt ein separater gezielter Spendenaufruf, damit die Hunde im Winter gut versorgt werden können.

Die nächste Fahrt nach Balatonfüred wird ca. Anfang November stattfinden. Wir hoffen bis dahin wieder auf zahlreiche Sachspenden als auch finanzielle Hilfe um den Hunden am Balaton einen vollen Bauch bescheren zu können !

Eva

Anfragen bitte an: sylvana@tierhilfe-sueden-austria.at

Update 10.12.08

Am 15. 11. um 7.30 Uhr früh war es wieder einmal soweit: Eine Hilfslieferung für die Tötung in Balatonfüred bzw. für Inga und Klaus Wagner, die etliche arme Streunerhunde bzw. ehemalige Insassen der Tötung in ihrem Haus versorgen, wartete darauf, verladen zu werden. Für den Transport stellte Herr Manfred Mayr von der Lama Chemie nicht nur einen neuen großen Transporter zur Verfügung, sondern übernahm auch alle Kosten und ließ es sich nicht nehmen, den ganzen Weg auch als Chauffeur (immerhin gute 700 km!) zu fungieren. Seine Frau Lisi wurde ebenfalls zum Ein- und Ausladen eingeteilt – danke Euch beiden aufs Herzlichste! Und natürlich auch der familieneigenen Hündin Suey, eine waschechte Ungarin aus der Tötung von Sopron, die die ganze Aktion aus Hundesicht überwachte ...
Insgesamt kamen dank der Anstrengungen unserer lieben HundefreundInnen rund 300 kg Trockenfutter, Unmengen an Matratzen, Decken und Pölster, Tücher, Leckerlies, ein Hundekorb, ein Katzentransporter, viele Leckerlies und einiges an Spielzeug und Leinenzeug zusammen – unser Dank dafür gilt Evi und Carmen sowie Martina, alle aus der Stockerauer Gegend, und ihren ganzen Verwandten, FreundInnen und KollegInnen sowie Frau Swoboda aus Fischamend – Ihr seid super!!!

Nach rund 3 Stunden Fahrt erreichten wir Inga und Klaus Wagner und fuhren umgehend in die Tötung, um einen Teil der Lieferung, vor allem Futter, dort direkt abzuliefern. In der Tötung befanden sich zu diesem Zeitpunkt knapp 20 Hunde, wie immer gut versorgt von Herrn Szabo, der sich sehr über das Futter freute – es war kaum welches mehr vorhanden!
Die abgelieferten Hunde leben in dieser Tötung zwar in geräumigen Zwingern und sind durch ein Dach und eine fast durchgehende Außenwand zwar größtenteils vor Regen und Schnee geschützt, leiden aber dennoch fürchterlich unter der winterlichen Kälte und der eine oder andere Hund erfriert im Winter – ein Schicksal, das viele Tierheimhunde in den östlichen Nachbarländern noch immer teilen, vor allem die Kranken, Alten und Schwachen, die Babys und auch diejenigen, die schon zu lange kein richtiges Zuhause mehr gehabt haben und sich aufgeben – sich einfach hinlegen und einschlafen, einsam so wie sie gelebt haben…

Herr Szabo legt den Hunden zwar Decken in die Hundehütten, von denen je eine in jedem Zwinger steht, legt ihnen aber keine weiteren in die Zwinger, weil sie sie umgehend zerreißen bzw. er die Zwinger nicht gut mit dem Kärcher reinigen kann, wenn die Decken dort herumliegen. Daher sind Inga und Klaus Wagner bemüht, so viele Hunde wie nur möglich aus der Tötung zu sich zu holen, wo sie sich in der Wärme ihres Hauses erholen können. Derzeit sind rund 20 Hunde, darunter auch 4 Wochen alte Welpen, bei Inga und Klaus untergebracht und genießen ihre Fürsorge und die warmen Decken ...

Nach einem guten Mahl am Plattensee und dem Ausladen der restlichen Sachen bei Inga und Klaus wurden natürlich auch die Wuffis dort gestreichelt – wie könnte man anders?
Dann wurde es auch schon wieder Zeit für den Rückweg ... zu Sueys Erleichterung, die beim Anblick der Hunde in der Tötung wahrscheinlich wieder an ihre eigene Zeit in der Tötung in Sopron erinnert wurde, wobei in der „Tötung“ von Balatonfüred seit einem guten halben Jahr nicht mehr getötet wird und wir mithelfen möchten, dass es auch dabei bleibt!!!

Die größte Leistung erbringen jedoch Inga und Klaus, die ca. 10 km außerhalb von Balatonfüred wohnen und den Verein Hundehilfe Nordbalaton gegründet haben, mit zahlreichen Tierschutzorganisationen in Deutschland und Österreich Kontakt haben, sich um die Vermittlung der Hunde kümmern, immer wieder Spenden – vor allem Futter – auftreiben, zwei- bis dreimal die Woche in die Tötung fahren und sich vor Ort mit den Hunden beschäftigen, die tierärztliche Betreuung veranlassen und sich auch um deren Bezahlung kümmern, etc., Sie führen auch Gespräche mit der Gemeinde, um aus der „Tötung“ ein Tierheim mit wesentlich besseren Bedingungen für die Tiere machen zu können – wir halten Euch die Daumen für eine baldige Umsetzung!

Die nächste Sachspendenlieferung ist für den Frühjahrsbeginn 2009 geplant.



Eva, November 2008

Update 10.03.09

Am letzten Samstag konnte ich die Gutscheine von euch bei Fressnapf einlösen. Es hat alles gut geklappt und ich konnte so das kaufen, was wirklich sehr dringend gebraucht wird.
In erster Linie habe ich diese Plastikkörbe gekauft, nun hat schon mal jeder zweite Zwinger ein Körbchen mit schönen warmen Decken. Dann brauchte ich eine Krallenschere und eine einfache Schermaschine um die oft völlig verfilzten Straßenhunde sauber zu bekommen.
Ich danke Euch im Namen der Hunde von ganzem Herzen.
Morgen habe ich übrigens den Termin bei der Stadtverwaltung in Balatonfüred, dann wird besprochen wie es weiter geht, bitte drückt mir die Daumen.

Liebe Grüße aus Ungarn
Inga


Update November 2009

Am 21. 11. 09 war es wieder mal soweit: Manfred und ich konnten dank der großzügigen Spenden mit rund 600 kg Hundefutter, Decken, einigen Körbchen, Leinen etc. nach Balatonfüred fahren. Dieses Futter ermöglicht unserem Partnerverein Hundehilfe Nordbalaton e. V. die Fütterung aller bedürftigen Hunde, die sich noch in den alten Zwingern der ehemaligen Tötung bzw. bereits in den neuen Zwingern und auch zuhause bei Inga und Klaus befinden und auf ein neues Zuhause warten bis zumindest Jänner oder Februar. Als wir ankamen, war die Freude natürlich groß:
An diesem Tag befanden sich immerhin 20 Hunde bei Inga und Klaus in liebevoller Betreuung sowie 4 Hunde in den beiden neuen Zwingern der Hundehilfe Nordbalaton nebst 7 Hunden, die noch in den alten Zwingern untergebracht wurden – darunter eine hochträchtige Wuscheldame, die in den nächsten Tagen (rechtzeitig vor der Geburt) auch noch zu Inga und Klaus übersiedelt werden musste, um die Welpen nicht auf dem nackten und kalten Betonboden werfen zu müssen.
Nach dem Ausladen gings dann zum Lokalaugenschein zur ehemaligen Tötung. Obwohl es immer noch ein trauriger Anblick ist, diese wunderbaren und unheimlich zutraulichen und dankbaren Hunde in dieser Umgebung zu sehen, so sind wir diesmal doch voller Zuversicht, dass dieser Anblick bald der Vergangenheit angehören wird.
Hinter der ehemaligen Tötung wurde der Hundehilfe Nordbalaton von der Gemeinde nach zähen Verhandlungen ein provisorisches Gelände zur Errichtung von mobilen Hundezwingern überlassen und bei Bewährung des Vereins (heißt: es gibt keine Unstimmigkeiten mit der Gemeinde und es werden alle herrenlosen Hunde vom Verein übernommen, versorgt und vermittelt) wird die Gemeinde von Balatonfüred dem Verein in 2 – 3 Jahren ein Gelände von 3.000 m² inklusive Wasser- und Stromanschluß gratis langfristig zur Verfügung stellen! Das ist ein echter Erfolg und ein Meilenstein auf dem Weg zu echtem Tierschutz in dieser Region von Ungarn!
Und so sieht die Übergangslösung derzeit aus:
Auf dem ersten Bild ist links die ehemalige Tötung zu sehen, rechts die beiden neuen Zwinger der Hundehilfe Nordbalaton.
Und so sehen diese neuen Zwinger aus: Sie bieten Wetterschutz von drei Seiten, einen Holzfußboden, 8 m² für jeweils zwei Hunde (bei Unverträglichkeit kann ein Zwinger auch geteilt werden), pro Hund eine isolierte Hundehütte sowie auf dem Dach der Hütte ein Plastikkörbchen, beides mit warmen Decken ausgepolstert sowie einen Edelstahlnapf fürs Futter pro Hund und einen großen Kübel mit Wasser. Vor den beiden Zwingern befindet sich noch ein kleiner Freilauf, der den Hunden während der Reinigungsarbeiten zur Verfügung steht und natürlich auch das Ausbüchsen verhindert, wenn es mal ein Hund schaffen sollte, die Zwingertür zu öffnen. Bei extremen Wetterbedingungen im Winter werden die Zwinger von vorne mit Plastikplanen verhängt, um ein Zuwehen mit Schnee zu verhindern.
Gegenüber den beiden bestehenden Zwingern werden Anfang Dezember zwei weitere Zwinger aufgebaut, die von den Mitgliedern und Spendern der Tierhilfe Süden Austria finanziert werden! Der Boden ist bereits vorbereitet ...
Es ist noch ein weiter Weg zu einem richtigen Tierheim, aber ein Anfang ist gemacht. Um den Weg fortsetzen zu können, bitten wir unsere großzügen Spender um weitere Unterstützung, denn die Hundehilfe Nordbalaton braucht noch weitere Zwinger, ein Chiplesegerät, um gechipte Hunde rasch identifizieren und heimbringen zu können, Futter und Decken für die Hunde, Geld für die notwendige medizinische Betreuung, Leinen, Körbchen etc.
Wir werden im Frühjahr 2010 wieder eine Lieferung nach Balatonfüred bringen.
Für die diesmalige Hilfe bedanken wir uns herzlichst bei Manfred, der den Transport auf eigene Kosten mit eigenem LKW durchführte, bei der Ordination Mag. Karlik in Königstetten und Tomy´s Zoo in Tulln, bei Evi, Carmen und Martina aus Oberolberndorf für die zahlreichen Spenden, bei Gabi fürs Sammeln und Beladen und allen, die zu diesem Transport beigetragen haben – danke!
Dieses Schild ist auf den neuen Zwingern angebracht und steht für eine gelungene Zusammenarbeit, die wir auch in Zukunft anstreben!

Eva Lehrbaum, November 2009